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#Flaneur und Wandersmann- „ja geht das denn?“

Da steh ich nun wieder als Waage- Geborener vor einem dieser „Entscheidungsprobleme“.

Denn eigentlich „beissen“ sich ja der Flaneur und der Wandersmann schon ein bisschen.

Schreitet der erste durch die Situation , meist im Müßiggang , stets mit die Finger auf den Wunden des Urban Jungle, in dem er sich befindet- ergötzt sich der andere an der Schönheit eines festgelegten Weges in der Natur. Oder eines entdeckten Weges. Kann man diese beiden Einstellungen aktiv verbinden?

Die Neugier machts möglich– Wird es funktionieren?

Ein Versuch ist es allemal wert, und so entscheide ich mich für einen zweiten paralell laufenden „fußaktiven“ WanderflanierBlog“.

So wird der geneigte Leser in diesem Blog weiterhin „Betrachtungen des Alltäglichen“ finden, und in der zweiten Präsenz die Wandererlebnisse des #WanderFlaneurs und sein Erstaunen über Entdeckungen im „Draußen“ miterleben können.

Die Adresse des Blogs ist: http://wanderflaneur.wordpress.com/

 

 

fuchsbau

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Eingeordnet unter Flaneur, Gedankengut, Wander_Flaneur

Flaneur´s Roundtrip 1

Wie entdecken und  erlegen andere  „flanierende Großwildjäger“ ihre Wahrnehmungen – und wie ist deren Herangehensweise und Darstellung?

„Flaneur´s Roundtrip“ stellt zukünftig  Fundstücke und Impressionen aus der buntgemischten  „FlanierSzene“ vor.

fischer1

II  Flanieren in Deutschland

  • Die Flaneurs stellen sich in ihrem Blog als Kooperative vor, die durch Berlin und Hamburg  flanieren. Und das gemeinsam seit mehr als zwei Jahren. Über die Intention ihres Blogs schreiben sie:lesflaneurs

Man flaniert, tänzerisch, ziellos. Dieses Blog soll ein Flanieren sein, eine Wanderung durch die Großstadt, ein Besuch im Club, im Atelier, im Theater und im Stadtpark: ein Blick auf das, was wir lieben. Und auf das, was uns nervt, das natürlich auch.

Zum Jahresende 2016 blicken sie  zurück- auf ihre Wahrnehmungen in Hamburg und Berlin. Highlights, Not-likes.Ein sehr individuell geprägter, kooperativ gestalter Blick

  • Elke Schmid und Thomas Schütt  sind die „Professoren“ der  EcoleFlaneurs  in Berlin.  Die  Trainerin für Schauspiel und die „Kunst des Gehens“ sowie der Philosoph und Performer  lehren nicht nur  und bieten  Kurse an, in denen es um“Sich Verlieren und Flanieren“ geht, sondern initieren auch Projekte.

„Es ist spannend, Menschen über das Gehen kennenzulernen.Gehen ist die stockpatenMuttersprache der Körpersprache“  Elke Schmid

“ Der Philosoph geht in Gedanken alllemal.Wenn es gut läuft, hat es eine Rückkopplung auf das, was wir leichtfertig Realität nennen.“   Thomas Schütt

Das reale Flanieren stellen sie  auch  hörbar dar.So geben sie Einblicke in ihr Tun und ihre Haltung zum Flanieren  in den  Interviews auf: Radio Erevan, dem Flaneur- Podcast,  oder bei den Radio- Revolten auf Radio Corax.

  • Die Düssel, der 40 km lange rechter Nebenfluß des Rheins bei Düsseldorf ist Blog-Terain des Düssel-Flaneurs.

Ein Reisebericht: 45 Kilometer gegen den „Strom“ – von der Mündung bis zur Quelle, dusselflaneurimmer am Ufer entlang, zu Fuß, mit Ironie und ohne Jack Wolfskin

In kleinen aufgeteilten Strecken beschreibt er ein Stück Heimat eindrücklich,lebendig, mit Augenzwinkern. Bereits in der ersten Folge fragen sich die beiden Protagonisten, warum die Stadtväter dbei der namensgebung  ihrer Heimatstadt,  das „Dorf“ und die Düssel  überliessen. Der Forschergeist ist geweckt:

„…dabei wäre als Partner fürs Leben immerhin Deutschlands größter Strom zu haben gewesen. Stattdessen haben sie einem schmalen Flüsschen zu Ruhm verholfen. Düssel … Dorf!“ Er betont die beiden Worte getrennt – mit einer Sekunde Abstand – und sofort klingt der sonst so natürlich fließende Name fremd. „Ob die Gründer sich aus Bescheidenheit dafür entschieden haben, ein Dorf zu sein?“, fragt er.

aus: #2″Von der Zicke bis zur Röhre

Autor Sebastian Brück  nahm an der Veranstaltung „#blogsofa „der Stadtbücherei  Düsseldorf teil. Eine Blog-Lese-Veranstaltung über die Stadt- faszinierend, frischer Wind in die Stadtbüchereien, jawoll ! Im April wird er in einem Reiseführer über die nordrhein-westfälische Hauptstadt porträtiert, als „Düssel- Experte“.

  • Der Unternehmer Bastian Wilkat flaniert mit Hilfe des Formats Podcast. Alle drei Wochen erscheint eine neue Sendung seines Interview- Sendung. Sein Credo:

Flanieren ist eine Philosophie.  Ungezwungenes Durchstreifen verschiedener Themen und Disziplinen. Stets bereit vom Zufall überrascht zu werden, um dadurch im persönlichen oder beruflichen Umfeld besser zu werden. bastianwilkatDazu spreche ich mit Menschen, die Berührungspunkte zu Wirtschaft, Technologie, Bildung, Philosophie, Innovation, Psychologie, Gesellschaft, IT, Digitalisierung und Politik haben

Mit den Ohren durch ein Gespräch flanieren, sich einlassen auf Gespräche und „geschehen lassen“ wohin der akustische Spaziergang führt- mitnichten ein langweiliges Unterfangen.

In der ersten Episode des Flaneur stellt Bastian Wilkat seine  persönliche Philosophie mdes Flanierens vor.Zudem lässt er wissen, daß seine Ansicht auf einer „flanierenden Reise begann.

III Flanieren weltweithelmreich-walking-credit-to-neville-elder-crop

  • Im  Radiofeature „Zu Fuß-Geh doch !“ von DRadio Wissen flanierte er längs —  William Helmreich. Der pensionierte New Yorker Soziologie- Professor  erlief sich seine Stadt  innerhalb von vier Jahren.  6000 km – jetzt kennt er jede Straße und  jeden Block seiner Stadt.

„The city is the greatest outdoor museum“

sagt er  und ergänzt

„Die Stadt zu Fuß erkunden ist die einzige Möglichkeit, sie  zu verstehen. Und es ist gut für die Gesundheit“

Mit einem Smartphone gewappnet marschierte er sehenden Auges, fotografierte und nahm die Gespräche mit den Menschen vor Ort auf. Aktive Soziologie, die er in seinem Bildband „The New York nobody knows “ veröffentlichte.  In einem zehnminütigen  filmischen Portrait beschreibt er das Erlebte- und seine Rückschlüsse. Prädikat: Sehenswert!. dation

  • Die Flaneurs-Soceity mit Sitz in Oakland stützt ihre Seh-Weise auf das Buch „Berlin- Kindheit um 1900″von Walther Benjamin:

In it he explores the concept of the Flaneur, one who wanders without destination. flaneur_soceiety….The society was created to spread the concept of the Flaneur beyond academic studies and into the general consciousness of how we think of urban spaces.

Neben dem Blog mit  festgehaltenen Impressionen entwickelte die „Gesellschaft“ ein Guidebook of getting lost (öffnet pdf -Datei) eine kreative gestaltete,  ermunternde Anleitung zum Flanieren.

Dann nichts wie los:

Go, get lost !

Über Ihre /Eure Hinweise, Anmerkungen, Ergänzungen und Fundstücke, die im  nächsten „roundtrip“ vorgestellt werden könnten, freue ich mich- Please leave a comment !

P.S. Wie man in der #twitterworld flaniert wird grade in dem  Tweeted-Times gestützten Projekt „The Flaneur united“ gesammelt.

IV Bild- und Text Quellen

  1. „Der Fischer und seine Frau“:aus Phillip Pulman „Grimms Märchen“ via: https://www.brainpickings.org
  2. Les Flaneurs  :  http://www.lesflaneurs.de
  3. Ecole Flaneurs: https://ecoleflaneurs.wordpress.com
  4. Düssel- Flaneur: http://duessel-flaneur.tumblr.com/
  5. Sebastian Wilkat´s Podcast :http://bastianwilkat.de/podcast/
  6. Wiliam Helmreich via: http://blog.press.princeton.edu
  7. Flaneur Soceity: http://flaneursociety.org

 

Lektorat-  Dorothea Müth , Danke schön !

 

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Eingeordnet unter Flaneur, UrbanSafari

„Flaneur“ Eine Ein-fühlung in die (Urban) Safari

I

Da sitzt man nun an einem Samstag nachmittag. Das Radio trällert chillig Melodien, auf dem Schreibtisch lauert  gestapeltes, unbearbeitetes Papier- auf dem Regal lugen einige Ausgaben einer großformatigen Wochenzeitung und rufen „Lies mich“. Papier ist geduldig, also greife ich die Zeitung.

Und plötzlich steht es da, das Wort. Steht vor mir, in der Zeitung  bei Tee und Salzstangen, während im Hintergrund, durch das Fenster geschaut, die Wolken langsam den Himmel erobern. Träge Wolken, ein bisschen gedankenverloren. Wie ich in meinem „Home-Office“.

Das Wort grüßt freundlich: „Flaneur“.  Mit gedankenspazierender Muße betrachtet,  macht es neugierig.

“ Der Flaneur ist ein Mensch, der im Spazierengehen schaut, genießt und planlos umherschweift – er flaniert.“ ( Wikipedia)

rosler-leflaneur

Paul Gavarni, Le Flaneur, 1842

II Spurensuche

Hinter dem „Flanieren“  verbirgt sich eine  im Paris der   1830 er Jahren entstandene Gegenströmung zu der  immer schneller werdenden Industrialisierung der Hauptstadt Frankreichs

Die Wahrnehmung der Einwohner auf ihr Leben und ihre Umwelt wurde  im Zeitalter der Mechanisierung  schneller, diffuser , hektischer. Die französische Hauptstadt pulsierte im Takt der Wirtschaft und Wirtschaftlichkeit – der Moderne. Die  Menschen begannen, das Mittelalter hinter sich zu lassen,  und tauchten ein in eine neue Welt, die von  neuen Denkmustern und -strukturen beseelt war.

Dagegen wollten die Flaneure Zeichen setzen. Zu ihrer Zeit sorgten sie mit provokanten Aktionen für Aufsehen. In dem sie etwa mit einer angeleinten Schildkröte spazieren gingen, sich dem Rhythmus des Tieres anpassend durch die Stadt schlichen, und sich Zeit nahmen, dabei die Stadt neu zu entdecken. Ein Politikum ohne politisch zu sein. Der Flaneur wollte nie  ein „aktiv“ Politischer sein – eher einer, der seine Haltung den Dingen gegenüber vertritt.

Charles Baudelaire, französischer Schriftsteller dieser Epoche, war begeistert von der Erzählung „Der Mann in der Menge“ von  Edgar Allen Poe aus dem Jahr1838. Erstmals in der Literatur bekam „der Wanderer “ eine neue Aufgabe .. er wurde zu Voyeur und Detektiv gleichermaßen.

Baudelaire übertrug den Begriff auf Grundlage der Erzählung  nach Frankreich und verlieh dem Flaneur einen eher „dandyhaften  Charakter“.

Der Flaneur als burgeoise Gestalt- als „Figur“

„Er etablierte den Flaneur als literarisches Sujet, das von der Faszination für eine vollkommen neue Erfahrung von Stadt handelt. Plötzlich war es möglich, sich selbst frei zu entfalten und dabei gleichzeitig Teil einer Menge zu sein, einer Menschenmasse, die unheimlich sein kann, bevölkert von entwurzelten, getriebenen Wanderern, gleichzeitig aber auch Quelle und Ermöglicher eines neuen Abenteuers: der Anonymität und Individualität eines unbeaufsichtigten Lebens, wie es nur die Metropole erlaubte. Und in genau so einer Welt lebte Baudelaire – im Paris des 19. Jahrhunderts.“

Quelle- Klaus Lüther- „Spaziergang mit Kröte„- Goethe Institut

Ein  eher vom Umherschweifen und Faulenzertum  getriebener Beobachter, der  es als „schick“ empfand, ,  sich im öffentlichen Raum der Stadt zu bewegen und „eine Contra-Haltung“ gegen die typischen Zeichen der Stadt (Schnelligkeit, Anonymität..) darzustellen.

flaneur11Quelle:www.ruasmagazin.es

Walter Benjamin brachte „die Figur“ an die Universitäten und  in die Forschung, als Beispiel für „moderne Urbanität“ und „Entfremdung in den Städten“. Der „Held“  lebt in der Masse, decodiert Zeichen, nimmt wahr. Der öffentliche Raum wird zum Gegenstand der Untersuchung, die Einkaufspassagen  mit ihren Schaufenstern zum Spiegel der Gesellschaft. Der Flaneur liest in ihr. Er entschlüsselt die Zeichen  der Stadt, ihre Codes. Wissend und emotional. Mit allen Sinnen nimmt  er das Gefüge, mit seinen Gegensätzen, Unwegbarkeiten, Bedeutungen wahr.

“ Für Walter Benjamin ist der Flaneur Süchtiger und Melancholiker, Voyeur/Detektiv und Verdächtiger zugleich. Er interpretiert die Möglichkeiten des öffentlichen Raumes, die Langsamkeit ist sein Credo. Er ist ein Verächter der großen historischen Reminiszenzen, er erfühlt eher, als dass er spricht.“

Quelle: Claudia Taller -„Was ist ein Flaneur?

III 

Und heute? Wir nehmen neu wahr, bewegen uns in und zwischen  audiovisuell-virtuell-realen Medienwelten – warum nicht mit dem Habitus des Flaneurs?

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aus:“Guide to getting lost“/ The Flaneur Soceity

Im realen urbanen Raum hetzen wir,  gewiss schneller und getriebener. Noch  mehr Codes, die es zu entschlüsseln gilt, als sie im 19.Jahundert vorhanden waren. Zudem ist   mit dem virtuellen Raum eine „Anderswelt“ entstanden, die wir parallel  erwandern und  decodieren, oder aber  mit der realen Welt  verschmelzen lassen. Auch diese Welt lebt von Schnelligkeit, ihrer ständigen Informationsflut und brilliert durch ihre Netzwerke. Kann man in ihr „Stehen, Staunen und  Schauen“ ? Oder fühlt man sich nur noch „entfremdet“?

Claudia Taller gibt eine mögliche Definition:

„Den elektronischen Flaneur gibt es wie den Flaneur des 19. Jahrhunderts in den verschiedensten Ausprägungen: den Voyeur, der seine Schaulust in Chatrooms und auf Homepages stillt, den Melancholiker, den (Surf- oder Chat-) Süchtigen, den Einsamen.“

Quelle: Claudia Taller -„Was ist ein Flaneur?

„Den Wissensdurstigen und am Leben interessierten, der sich der Wahrnehmugen bedient , die ihm zur Verfügung stehen“ würde ich spontan ergänzen.

IV

Aha, denke ich, und nehme mir   die Zeit hinzuschauen auf die „Figur“ des Flaneurs  und was sie mit mir zu tun hat.

Einige Schlagwörter gefallen auf Anhieb. „Beobachten, Codes erkennen, die Botschaft hinter den Zeichen, neugierig-interessiert sein und dabei kritisch reflektiert wachsam bleiben.“

Doch Flanieren kann mehr, und kann  gewiss auch politisch sein.Ein Einfluß auf meine Lebenshaltung, die gewiss auch in diesem Blog ihren Niederschlag in zukünftigen Beiträgen findet.

 

The „Urban Elektro Safari“ begins

  •  mit allen Sinnen spürend, neugierig sein,  hinschauen und verstehen wollen.*
  • in Natur, urbaner, medialer und virtueller Umwelt
  • Zeit nehmen  für Wahrnehmungen, Zeit zum Entdecken, zum verzauberten oder kritischem  zerstreut sein darüber. Zeit zum „Knacken der Codes und verstehen der Zeichen.
  • Das subjektiv interpretierte in Text, Bild oder Ton festhalten, ohne es in Stein zu meisseln. Denn Leben ist ja im Fluss.

 

VI Quellen/Weiterlesen

Revierpassagen gibt einen guten Überblick in :  „Der Flaneur braucht kein Ziel

Das Goethe- Institut überblickt auch „Spaziergang mit Schildkröte

Die österreichische Schriftstellerin Claudia Taller geht dem Flaneur auf den Grund und beleuchtet  detailliert diver se Facetten: „Was ist ein Flaneur?

Orginaltexte

Der Mann der Menge“ von Edgar Allan Poe bei zeno.org

Heimliches Berlin“ von Franz Hessel im Projekt Gutenberg

Die Wiederkehr des Flaneurs“ von Walter Benjamin,  Projekt Gutenberg

 

Lektorat- Dorothea Müth , Danke schön !

 

 

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Ein Kommentar

Dezember 3, 2016 · 5:20 pm

„Aufsteeehn !“

Es gibt wenige, die das dürfen.. und die es schaffen: das „schlafende Ich mit seinen ihm eigentümlichen  Vernetzungen“ zu wecken.

wecker

Er macht es .. täglich, unfreiwillig laut und schrill.

Ein nichtgrade „liebevolles“ Ritual, ein startender Alltag mit Wecker. Zugegeben, ich schlafe gern. Und meistens spricht er zu mir , wenn der Traum noch nicht sein Ende erzählt hat.

Andere Dinge  habe ich einschlafen lassen. Wie die „Pflege“ dieses Blogs. Jetzt zuckt er wieder. Soll wieder zucken und sich mit Leben füllen.

Dieser Tage waren es zahlreiche Gespräche  mit Menschen, die in wertvollen Dialogen aufmunternd, kreativ und gedanklich inspirierierend  Mut machten, das Projekt anzugehen.Oder ganz einfach da waren, und über „Leben “ sprachen.

Zweien möchte ich zur „Auferweckung“ aber ganz besonders danken, mit denen Gespräche immer wieder Spass  und nachdenklich machen.

Zum einen wäre da  Dorothea Müth zu nennen, deren  Blog zu Lebenskraft & Ganzsein  geprägt von so manchen Perspektivenwechseln auf Leben ist. Ganzheitlich, neugierig und hinhörend  was „das Innere der Welt denn sein kann“

Peter „Peterman“ Veit´s Seite funktioniert anders, schon allein durch den Schwerpunkt Fotografie. Er  nimmt seine Besucher   auf die Reise des „Genau Hinschauens“. Inmitten einer lauten Umgebung, zeigt er menschlich allzu menschliches in grandiosen Details. Diese darf man auch in Gesprächen mit ihm stets wahrnehmen.  Außerdem weiß er, wie man Trommeln selbst baut – Faszinierend !

Danke Euch Beiden !

Das habe ich gebraucht, einen kleinen „Stups“, zugegeben. Ein Rütteln.. ein „wär- doch -schade- wenn- Du- wieder- einschläfst- im- Alltag“ Denn auch „Wach sein- und über dasHier und Jetzt berichten, macht nicht nur  Spass. Es ist in dem aufbrechendem Zeitalter des „Internet der Dinge„,von Nöten. Notwendig,  Dialoge in der der realen Welt  über reale  Dinge, Sachen, Erlebnisse und Gespräche zu berichten und reflektieren, bevor der Computer als akzeptiertes Ding-Wesen  uns auch noch den Human- Touch  nimmt. Und stillschweigend, leise surrend,  die gesamte Kontrolle übernimmt.

Geplant ist viel- das „Wichtige “ zu beschreibende  wird sich im „Fluß des real-virtuellen Lebens“ ergeben.

Erstmal aufstehen,den Sand aus den Augen reiben  und Kaffee kochen.

Lektorat: Dorothea Müth– merci !

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Deichstadtradio

I Gründung

Am 27. April 2013 fand im  Mehrgenerationenhaus Neuwied das erste Treffen des  Projekts „Internetradio von Bürger für Bürger“ statt. In Form eines  Zeitungs- Aufrufs des MGH wurden freiwillige BürgerInnen der Stadt gesucht, die der Stadt  zu einer neuen Stimme verhelfen sollten- dem Bürgerradio. Es kamen rund zehn Interessenten zwischen 40-75 Jahren.image001

In der ersten Sitzung wurde, nach einer theoretischen Einführung, einem Brainstorming und nach einer Namenssuche direkt eine kickoff- Sendung live gesendet. – „Deichstadtradio“ war geboren.

deichstadtradiotitelbild

II Idee und Ursprung

Hinter dem Bürgersender verbirgt sich das in Grossbritannien initierte Projekt „Radioactive 101“.logoradioactive

Dieses trat an ein EU Life-long learning Programm heran mit der Idee der Entwicklung einer paneuropäischen Radioplattform, welche

„Web2.0 Funktionalitäten beinhaltet, und diese  mit innovativen community-basierten pädagogischen Ansätzen verknüpft.

Die Aktivitäten des Projekts adressieren folgende Themen:

  • Employability,
  • Inklusion und
  • Aktive Bürgerbeteiligung und Bürgerschaft

aus einem innovativen Verständnis heraus. (zit.nach: http://de.radioactive101.eu/)

Der Projektrahmen ist auf zwei Jahre festgelegt.

„The consortium is led by the University of East London (UK), with other partners from Portugal (CIMJ), Germany (UKL), UK (Pontydysgu), Malta (KIC) and Romania (ODIP).“

Federführrend verantwortlich für die deutsche Sektion des Projekts ist das Institut für Wissensmedien an der Universität Koblenz-Landau.  Dessen Mitarbeiter Andreas Auwärter sucht u.a. Projektpartner wie das MGH Neuwied, um weitere Radiogruppen zu formieren und diese koordinativ-pädagogisch in der Projektphase zuunterstützend zu begleiten.

Anlässlich der Gründung einer zweiten Gruppe im Koblenzer MGH  erläutert Andreas Auwärter die Idee:

Gründung von KO´n´RAD/Interview A.Auwärter: http://www.youtube.com/watch?v=QVnRC89CoFU

III Zurück zu Deichstadt- Radio

Seit Gründung im April hat sich eine feste Gruppe von sechs Amateur- RadiomacherInnen gefestigt, die sich mittlerweile im Studio des Offenen Kanals Neuwied– OK4 Neuwied alle 14 Tage für vier intensive Arbeitsstunden trifft. Neben Theorieeinheiten, Einweisungen in die Technik und das journalistische Arbeiten wurden redaktionelle  Inhalte  erarbitet, dere n Bearbeitung und Erstellung als Audio sbeitrag dann teamgerecht verteilt werden. Produziert und bearbeitet werden die Beiträge ausserhalb dieses Treffens. Der OK bietet seine Schnittplätze dafür während den Öffnungszeiten  zur Verfügung. In Planung ist, die Live-Sendung als „Radio zum Zuschauen “ aufzuzeichnen, und dann im  Programm von OK4 auszustrahlen.

Die Livesendung wird einmal live gestreamt und ist nach einer Bearbeitung zwei Tage später  als Podcast abrufbar.

III „Soziales Medien-Universum“

Neben dem Blog sollen die social medias  die Aktivitäten des Radios dokumentieren,  den Bekanntheitsgrad  erhöhen und ein Netzwerk aufbauen.

DSRAD bettet die Nutzung der sozialen Medien von Beginn an ein. Sie werden wie folgt genutzt:

  1. facebook– zentrales Vernetzwerken, (Action-) photos,  geplant: Videos und Audioschnipsel- http://on.fb.me/1hAfEYV
  2. Twitter: Shortlinks, Retweets, #ff sehr effektiv– @DeichstadtRadio
  3. paper.li– RSS Fedd- Zeitung zu lokalen News sowie Themen rund um podcast/(freie) Radios, Medienkompetenz- bildung- http://paper.li/DeichstadtRadio/1371680113
  4. yahoo-Groups: email- Verteiler intern, Sammlung von RSS Feeds/Newslettern- gerade in der Diskussion, zu beenden, da:
  5. moodle.com– interna, Fortbildung, mp3- Bilderarchiv,

Ziel des Einsatzes vonTwitter und Facebook ist es , einen höheren Bekanntheitsgrad, ergo eine grössere Zuhörerschaft  zu erreichen/Interesse zu wecken(MitmacherInnen zu suchen..)    und ein Netzwerk zu lokalen Vereinen, Bürgerinitiativen, Institutionen und Gremien aufzubauen sowie Kontakte in der „Bürgermedien-/Medien-Szene“ zu knüpfen“ um einen Interessensaustausch zu initieren. Last but not least möchten wir natürlich auch die  europäischen Partnern mit ihren Aktivitäten begleiten.

 

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„böser Streik-guter Streik“-Linkliste

Ach, was muß man oft von „bösen“

Studenten hören, sehen oder lesen!!

Frei nach Wilhelm Busch´s Vorwortzu „Max und Moritz“  entsteht hier eine Presse-Umschau zu dem mittlerweile internationalen Bildungsstreik und Studentenprotesten. Sie ist persönlich ausgewählt und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Verwiesen sei unbedingt auf die sehr detaillierten Pressespiegel auf

– unsereuni.at, die Entwicklungen in Österreich  für den Zeitraum 23.10.-02.12. sehr gut aufarbeitet(thanks@nacaseven)

Wiki Berlin, welchr sich hauptsächlich die Bewegung in Berlin ab dem 11.11. darstellt

Wiki HTW Dresden, sehr ausführliche überregionale Verweise

Bildungsserver.de– Dossier zum Streik in Rubriken: Pressemitteilungen, Interviews, Presseartikel

O Mithilfe

Sofern Sie/Ihr gute , kritische , lesenswerte Artikel zu den Bildungsprotesten gefunden habt,wäre ich um Mithilfe dankbar… Einfach den Link zu dem Artikel in den Kommentaren ablegen oder twittern an „#wordfisher“- merci!!

I Audio

BR5 aktuell„Das Campusmagazin“– downloadbare Podcasts zur Situation in Bayern

II Presseartikel/-mittteilungen


3.12.-Ministerium für Bildung, RLP–  „Studienproteste ernst nehmen“– Ministerin Ahnen informiert

3.12sueddeutsche.de„Das Planungsmonster“- Politiker übersehen das wahre Problem der Bologna- Reform

7.12.-Jetzt.de„Vier Gesichter aus vier Wochen Streik“– Geschichten aus dem „off“

7.12.– vorwaerts„Unis sollen Nachsitzen“– Hannelore Kraft, Vorsitzende der NRW-SPD sieht die Reform als „teilweise gescheitert“

8.12.-The European „Das Gegenteil von gut“Gesine Schwan über die missglückte Bologna-Reform

8.12.Unispiegel„Herumdoktern am Bachelor“Interview mit Bernhard Kempen, Präsident des Hochschulverbands

9.12.- TAZ, „Bachelor immer einfacher“-10 Jahre Bologna, was haben die Kultusminister von den Reformen verstanden?

9.12.ZEIT„Wir sind bürokratisiert“– Die Bologna- Reform in der Schweiz; Interview mit einem Physik-Professor

10.12.KMK/Homepage„Ergebnisse der 328. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz vom 10.12. in Bonn“-Offizielle Pressemitteilung

10.12.Jusos-Rlp.deJusos in Rheinland-Pfalz begrüssen den Dialog zwischen Politikern und Studenten– Pressemitteilung der Jusos

11.12.UniProtokolle.de- Offener Brief der HRK Präsidentin an die Ministerpräsidenten

11.12.faz.net„So geistvoll wie die Rechtschreibreform“– Bacheolorisierung ls „Reform der Reform“

11.12.ZEIT„Symbolentwicklung in seiner höchsten Entwicklungsstufe“– Kommentar zur Kulturminister-Konferenz

15.12.derwesten„Ein Tag im Leben eines Bacheolor-Studenten dauert zehn Stunden“-Chronik eines Studientages

22.12.ZEIT„Streikbilanz- haben die Streiks die Unis besser gemacht?“– auf Dauer?

IV Fotogalerien

flickr Gruppe# unibrennt

flickr Gruppe # strassestriche.net: „KMK Demo am 10.12. in Bonn

Uni Augsburg– Fotogalerie

Spiegel– „Keine Stimme ohne uns“

V Blogbeiträge

unsereuni.atBlogparade– Bloglinkliste der Uni Wien

zurpolitik.com: Unsere Unis-eine Karte“Streik-Geographie, ständig aktuell

Internet und Politik„Hier und da: der Protest im Netz“– sehr gute Zusammenstellung der Aktionen im Netz

Freitag-Blogs/Antonia Baum– „Kontoverwaltung“- Verwaltende Gedanken einer Studentin– brilliant!!

Donkey rhubarb„Ein langer Text zu #unibrennt“Reflexionen eines Hauptsemesters


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