Archiv der Kategorie: Blogroll

Sketch- your-desk- Blogaktion

Eine nette Idee, eines „Blog-Kettenbriefes“, die hier gerne fortgesetzt wird:

Auftrag: Zeichnen Sie Ihren Schreibtisch. Graphisch oder mit der Hand, realer Ist- Zustand oder gewünschter Soll- Zustand.Kreativität ist gefragt !

III Der Verlauf der Blogkette

Ausgehend von

Und wann machen Sie mit?

III eigener Beitrag

Und hier nun der Desk von wordfisher, Versuch 1 mit noch auszufeilender Grafik.

Selbstreflexiv angedacht als „diskursiver-funktional-medialer Kulturtechnik-Organon“, der in Realitas nicht so „eckig und kantig“ ist, und an dem der Mensch mit allen Höhen und Tiefen dennoch Mensch ist, und sich auch mal aus dem Diskurs ausklingt, dem er sonst zu sehr anheimfällt.

Zum Thema „(W)Organize your desk“ sei MJ, gotthabihnselig, frei zitiert:

„Heal the world desk, make it a better place…“- träumen wir davon nicht alle?

P.S.Kulturhund Oscar, treuer Begleiter kreativer Gedanken und guter
Zuhörer bei Referatsvorbereitungen kommt ab und an spontan vorbei,
legt sich ins Körbchen, oder erhofft sich ein Leckerchen oder den
Aufbruch zum "Gassi-Gehen" durch das Knabbern an den Zehen.

desk09

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In eigener Sache..Blog?

Nun sind es gut und gerne vier Monate, dass dieser Blog besteht, die Bersucherzahlen nähern sich der 1000 ein kleines Anfänger- Highlight vielleicht– und zwischendurch immer wieder die Frage: „Warum bloggst Du eigentlich?“Nun gut, eine Medienprofessorin sagte zu uns: „Sie sind in der glücklichen Lage, alles lesen, hören und schauen zu können was es gibt. Seien sie nicht eindimensional. Egal ob Bild-Zeitung, Tier-Klinik, die Zeit, oder einen Lars von Trier- Film oder popetown. Sie dürfen auch alles ausprobieren im Netz– sie müssen! Sie wollen später ja mit Medien arbeiten- tun Sie es , aber kritisch bitte schön!“

Und sonst- was ist ein Blog? Heisst es jetzt eigentlich „der Blog“ oder „das Blog“?

Exhibitioistischer, persönlicher Zettelkasten mit tagebuchartiger Prägung à la Luhmann? Technisches Wellenreiten?

Dann fand ich ein Buch, dass einen für mich Ansatz bringt: Der italienische Filmregisseur Paolo Pasolini schrieb im Italien der 68´er Kolumnen für die Zeitschrift „Tempo“ in seiner ersten Kolume unter dem Titel:

„Warum diese Kolumne?“

Warum habe ich eingewilligt, für „Tempo “ zu schreiben?Mit der Beantwortung dieser Frage will ich guten wie schlechten Einwänden zuvorkommen; aber ich stelle die Frage doch vorallem mir selbst. Es gibt viele Gründe. Der erste ist mein Drang, Buddha nicht zu gehorchen. Buddha lehrt die Abkehr von den Dingen… und den Verzicht auf Engagement: Zwei Dinge, die meiner Natur entsprechen. Aber ich spüre einen ebenso unwiderstehlichen Drang, meiner eigenen Natur zu widersprechen. Natürlich verlangt ein solcher Drang, sich ständig zu widersprechen, eine Rechtfertigung….. Wenn ich mich rechtfertigen soll, dann berufe ich mich auf die „staatsbürgerliche Notwendigkeit“, persönlich in den alltäglichen Kleinkrieg einzugreifen, um zu demonstrieren, was meiner Meinung nach auch eine Form der Wahrheit ist. Keine gültige Wahrheit, das sei gleich vorweg gesagt, sondern mehr eine Haltung, ein Gefühl, eine sich wandelnde Wahrheit, eine bestimmte Praxis, sozusagen eine Ausdrucksform: Sie kann daher voller Irrtümer und gelegentlich sogar dumm sein…..“ (P.P.Pasolini, Chaos-gegen den Terror, Hrsg.Agathe Haag, Piper, 1981, S.9)

Kann ich ziemlich unterschreiben. In dem Sinne ergo Blog als „Ausdrucksform“ mit der Möglichkeit, der Wahrheit auf die Spur zu kommen?

Wie ist das bei Euch, wertgeschätzte Blogger-KollegenInnen?

–to think about again and further-

Das Buch Pasolinis, „Chaos- gegen den Terror“, das eine Sammlung dieser offen-privat und engagiert geschriebenen Kolumnen enthält, sei jedenfalls zum Weiterlesen wärmstens empfohlen.

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Blog Update II

2 neue Kategorien erstellt: „Birma-Burma“ und „Radio hören“.

Birma -Burma: der Versuch, die Entwicklungen in dem Land, und Reaktionen auf diese zu begleiten.

Radio/Podcast hören: als einst im Mai der Fernseher kaputt ging habe ich mich ein bisschen verstärkter um das Radio hören gekümmert. Und höre da: seit dem Internetradio gibt es ziemlich viel zu entdecken und er-hören, desgleichen gilt für die Podcast-szene.

Die Kategorie geht auf Suche im akustischen Online -Dschungel.

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