Busfahrn in Bonn

„Es ist Sommer. Sonne, Hitze , Schweißausbrüche“ so beginnt der Artikel des General-Anzeigers mit unfassbaren Inhalts. Er befasst sich mit einem Augenzeugen bericht einer jungen Frau, die eine Busfahrt zwischen Meckenheim und Bad Godesberg beschreibt:
Während des Stopps an einer Haltestelle geht der Fahrer auf einen der Fahrgäste einen Dunkelhäutigen- zu, beschuldigt ihn, für den „Gestank“ im Fahrzeug verantwortlich zu sein und fordert ihn auf, auszusteigen. Der Angesprochene weigert sich, dies zu tun.

Es sei zu einem Wortgefecht gekommen. Da habe der Busfahrer die Polizei gerufen, die mit zwei Beamten gekommen sei.
Aus Sicht der Beamten sei der Geruch keiner bestimmten Person zuzuordnen gewesen.
Man habe geraten, der Busfahrer solle einen Ersatzfahrer zu ordern, der die nun über 30 Minuten wartenden Fahrgäste im Bus weiter befördern solle. Der Fahrer lehnt ab. Der Fahrgast wollte den Namen des Fahrers wissen, er wolle Anzeige erstatten.
Nach 40 Minuten geht die Fahrt weiter, die Anzeige blieb bis dato aus, der Busfahrer beteuerte vor seinem Arbeitgeber in einem mündlichen Gespräch
sein Verhalten sei nicht rassistisch motiviert gewesen. Im Bus haber es so stark gestunken, dass er seine Arbeit nicht fortsetzen konnte
Sein Chef stellt sich schützend vor ihn: „Dann ist man fahruntüchtig“ erklärt er der Zeitung.
..und schon ist alles wieder gut und rund auf den Busstrecken dieser Republik.

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