Deichstadtradio

I Gründung

Am 27. April 2013 fand im  Mehrgenerationenhaus Neuwied das erste Treffen des  Projekts “Internetradio von Bürger für Bürger” statt. In Form eines  Zeitungs- Aufrufs des MGH wurden freiwillige BürgerInnen der Stadt gesucht, die der Stadt  zu einer neuen Stimme verhelfen sollten- dem Bürgerradio. Es kamen rund zehn Interessenten zwischen 40-75 Jahren.image001

In der ersten Sitzung wurde, nach einer theoretischen Einführung, einem Brainstorming und nach einer Namenssuche direkt eine kickoff- Sendung live gesendet. – “Deichstadtradio” war geboren.

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II Idee und Ursprung

Hinter dem Bürgersender verbirgt sich das in Grossbritannien initierte Projekt “Radioactive 101″.logoradioactive

Dieses trat an ein EU Life-long learning Programm heran mit der Idee der Entwicklung einer paneuropäischen Radioplattform, welche

“Web2.0 Funktionalitäten beinhaltet, und diese  mit innovativen community-basierten pädagogischen Ansätzen verknüpft.

Die Aktivitäten des Projekts adressieren folgende Themen:

  • Employability,
  • Inklusion und
  • Aktive Bürgerbeteiligung und Bürgerschaft

aus einem innovativen Verständnis heraus. (zit.nach: http://de.radioactive101.eu/)

Der Projektrahmen ist auf zwei Jahre festgelegt.

“The consortium is led by the University of East London (UK), with other partners from Portugal (CIMJ), Germany (UKL), UK (Pontydysgu), Malta (KIC) and Romania (ODIP).”

Federführrend verantwortlich für die deutsche Sektion des Projekts ist das Institut für Wissensmedien an der Universität Koblenz-Landau.  Dessen Mitarbeiter Andreas Auwärter sucht u.a. Projektpartner wie das MGH Neuwied, um weitere Radiogruppen zu formieren und diese koordinativ-pädagogisch in der Projektphase zuunterstützend zu begleiten.

Anlässlich der Gründung einer zweiten Gruppe im Koblenzer MGH  erläutert Andreas Auwärter die Idee:

Gründung von KO´n´RAD/Interview A.Auwärter: http://www.youtube.com/watch?v=QVnRC89CoFU

III Zurück zu Deichstadt- Radio

Seit Gründung im April hat sich eine feste Gruppe von sechs Amateur- RadiomacherInnen gefestigt, die sich mittlerweile im Studio des Offenen Kanals Neuwied- OK4 Neuwied alle 14 Tage für vier intensive Arbeitsstunden trifft. Neben Theorieeinheiten, Einweisungen in die Technik und das journalistische Arbeiten wurden redaktionelle  Inhalte  erarbitet, dere n Bearbeitung und Erstellung als Audio sbeitrag dann teamgerecht verteilt werden. Produziert und bearbeitet werden die Beiträge ausserhalb dieses Treffens. Der OK bietet seine Schnittplätze dafür während den Öffnungszeiten  zur Verfügung. In Planung ist, die Live-Sendung als “Radio zum Zuschauen ” aufzuzeichnen, und dann im  Programm von OK4 auszustrahlen.

Die Livesendung wird einmal live gestreamt und ist nach einer Bearbeitung zwei Tage später  als Podcast abrufbar.

III “Soziales Medien-Universum”

Neben dem Blog sollen die social medias  die Aktivitäten des Radios dokumentieren,  den Bekanntheitsgrad  erhöhen und ein Netzwerk aufbauen.

DSRAD bettet die Nutzung der sozialen Medien von Beginn an ein. Sie werden wie folgt genutzt:

  1. facebook- zentrales Vernetzwerken, (Action-) photos,  geplant: Videos und Audioschnipsel- http://on.fb.me/1hAfEYV
  2. Twitter: Shortlinks, Retweets, #ff sehr effektiv– @DeichstadtRadio
  3. paper.li- RSS Fedd- Zeitung zu lokalen News sowie Themen rund um podcast/(freie) Radios, Medienkompetenz- bildung- http://paper.li/DeichstadtRadio/1371680113
  4. yahoo-Groups: email- Verteiler intern, Sammlung von RSS Feeds/Newslettern- gerade in der Diskussion, zu beenden, da:
  5. moodle.com- interna, Fortbildung, mp3- Bilderarchiv,

Ziel des Einsatzes vonTwitter und Facebook ist es , einen höheren Bekanntheitsgrad, ergo eine grössere Zuhörerschaft  zu erreichen/Interesse zu wecken(MitmacherInnen zu suchen..)    und ein Netzwerk zu lokalen Vereinen, Bürgerinitiativen, Institutionen und Gremien aufzubauen sowie Kontakte in der “Bürgermedien-/Medien-Szene” zu knüpfen” um einen Interessensaustausch zu initieren. Last but not least möchten wir natürlich auch die  europäischen Partnern mit ihren Aktivitäten begleiten.

 

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“böser Streik-guter Streik”-Linkliste

Ach, was muß man oft von “bösen”

Studenten hören, sehen oder lesen!!

Frei nach Wilhelm Busch´s Vorwortzu “Max und Moritz”  entsteht hier eine Presse-Umschau zu dem mittlerweile internationalen Bildungsstreik und Studentenprotesten. Sie ist persönlich ausgewählt und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Verwiesen sei unbedingt auf die sehr detaillierten Pressespiegel auf

- unsereuni.at, die Entwicklungen in Österreich  für den Zeitraum 23.10.-02.12. sehr gut aufarbeitet(thanks@nacaseven)

-Wiki Berlin, welchr sich hauptsächlich die Bewegung in Berlin ab dem 11.11. darstellt

- Wiki HTW Dresden, sehr ausführliche überregionale Verweise

-Bildungsserver.de- Dossier zum Streik in Rubriken: Pressemitteilungen, Interviews, Presseartikel

O Mithilfe

Sofern Sie/Ihr gute , kritische , lesenswerte Artikel zu den Bildungsprotesten gefunden habt,wäre ich um Mithilfe dankbar… Einfach den Link zu dem Artikel in den Kommentaren ablegen oder twittern an “#wordfisher”- merci!!

I Audio

BR5 aktuell- “Das Campusmagazin”- downloadbare Podcasts zur Situation in Bayern

II Presseartikel/-mittteilungen


3.12.-Ministerium für Bildung, RLP “Studienproteste ernst nehmen”- Ministerin Ahnen informiert

3.12- sueddeutsche.de- “Das Planungsmonster”- Politiker übersehen das wahre Problem der Bologna- Reform

7.12.-Jetzt.de- “Vier Gesichter aus vier Wochen Streik”- Geschichten aus dem “off”

7.12.- vorwaerts- “Unis sollen Nachsitzen”- Hannelore Kraft, Vorsitzende der NRW-SPD sieht die Reform als “teilweise gescheitert”

8.12.-The European- “Das Gegenteil von gut”- Gesine Schwan über die missglückte Bologna-Reform

8.12.- Unispiegel- “Herumdoktern am Bachelor”- Interview mit Bernhard Kempen, Präsident des Hochschulverbands

9.12.- TAZ, “Bachelor immer einfacher”-10 Jahre Bologna, was haben die Kultusminister von den Reformen verstanden?

9.12.-ZEIT- “Wir sind bürokratisiert”- Die Bologna- Reform in der Schweiz; Interview mit einem Physik-Professor

10.12.- KMK/Homepage- “Ergebnisse der 328. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz vom 10.12. in Bonn”-Offizielle Pressemitteilung

10.12.- Jusos-Rlp.de- Jusos in Rheinland-Pfalz begrüssen den Dialog zwischen Politikern und Studenten- Pressemitteilung der Jusos

11.12.-UniProtokolle.de- Offener Brief der HRK Präsidentin an die Ministerpräsidenten-

11.12.- faz.net- “So geistvoll wie die Rechtschreibreform”- Bacheolorisierung ls “Reform der Reform”

11.12.- ZEIT- “Symbolentwicklung in seiner höchsten Entwicklungsstufe”- Kommentar zur Kulturminister-Konferenz

15.12.-derwesten- “Ein Tag im Leben eines Bacheolor-Studenten dauert zehn Stunden”-Chronik eines Studientages

22.12.-ZEIT- “Streikbilanz- haben die Streiks die Unis besser gemacht?”- auf Dauer?

IV Fotogalerien

flickr- Gruppe# unibrennt

flickr- Gruppe # strassestriche.net: “KMK Demo am 10.12. in Bonn

Uni Augsburg- Fotogalerie

Spiegel- “Keine Stimme ohne uns”

V Blogbeiträge

unsereuni.at- Blogparade- Bloglinkliste der Uni Wien

zurpolitik.com-: Unsere Unis-eine Karte”-Streik-Geographie, ständig aktuell

Internet und Politik- “Hier und da: der Protest im Netz”- sehr gute Zusammenstellung der Aktionen im Netz

Freitag-Blogs/Antonia Baum- “Kontoverwaltung”- Verwaltende Gedanken einer Studentin– brilliant!!

Donkey rhubarb- “Ein langer Text zu #unibrennt”- Reflexionen eines Hauptsemesters


3 Kommentare

Eingeordnet unter über...., Gedankengut

“Hurra, hurra(?) die Uni streikt”

I Die “Bildungselite” streikt

Europas Studenten streiken. “Die Uni brennt” heisst es aller Orten. Google Map sei Dank bekommen die Proteste gegen das verkorkste Bildungssystem an  den Hochschulen ein geographisches Gesicht.

Der Initiator der Karte entschuldigt sich auf seinem Blog: “…es könnte unübersichtlich werden”.Es werden immer mehr, es sind viele.

Am Dienstag hatte die Kultusminister-Konferenz in Leipzig getagt.

Erklärungsversuche der  Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz,Margret Wintermantel. das “heisse Eisen ”  namrensds Bologna-Prozess abzukühlen. Fehler habe es bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses ein.Erklärungsversuche am Dienstag im Deutschlandradio(audiostream öffnet sofort).

II Social media

Noch wichtiger als bei vergangenen Streiks erhalten die “social media Plattformen ” des www. eine tragende Rolle der Informationsverbreitung . Aus den Plattformen Twitter, Facebook, studivz wird aus den besetzten Hörsälen berichtet, aktionen bekanntgegeben und dokumentiert. Installierte Live-Kameras liefern Bilder der besetzung und des Alternativen Programmes, über das auf Plattformen wie UStream sogar zeitgleich mit den Besetzern gechattet werden kann.

III Das Beispiel Koblenz


An der Universität Koblenz wird seit Dienstag gestreikt. Der Audimax ist besetzt, ein alternattives Vorlesungsprogramm wurde absolviert, und täglich werden Vollbversammlungen gehalten.

Die Linkadressen rund um die dortigen Aktivitäten:

Bildergalerie der Rhein-Zeitung vom Mittwoch

Live Stream mit Chat und Twitter

Homepage der AK Streik

Follow on Twitter

IVweiter Links zu Artikeln etc.(last updated:28.11., 20:10)

a)allgemein

Netzwerk “Unsere Unis”: Deutschland, Österreich, Schweiz

Bundesweiter Bildungsstreik 2009Homepage

Rhein-Zeitung: Proteste in Landau/Mainz/Saarbrücken vom 14.11., 18.11.


b) Uni Koblenz

Rhein-Zeitung vom : 25.11.

Kreis-Anzeiger vom 25.11.

Interview zum Zustand im Audimax

c) solidarische Grüsse -andere Unis

Uni Landau- Blog

Uni Bonn- Blog; Twitter; Live-Stream

2 Kommentare

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Sonne im Herbst

 

 

“Mut, Mut, Mut- immer nur Mut”

-Friedrich Wolf-

hunsrücksonne

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Eingeordnet unter Gedankengut, Tag

btw09-die Vierte

18:00 bis 18:16 h

-ARD streamt live mit Kommentar-Möglichkeit: ARD

- DVU raus aus Brandenburg, FDP gestärkter

- BILD: hat Twitter wieder erste Ergebnisse veröffentlicht?, hier

-Roman Polanski in California verhaftet, hier

- 18:16 erste Hochrechnung: 6 % Sonstige, davon 2% Pfür die Piraten, ansonsten: historische Rekorde und Tiefe, tagesschau


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Eingeordnet unter über...., Tag

btw09-die Dritte

18 Minuten bleiben noch, dann schliessen die Wahllokale. neuste Links:

- Piratenpartei mit 18% in den Bundestag? hier

- Mach mit- wieviel % erhält die Piraten Partei?, hier

- die 13 Lügen der “Zensurursula, hier

- Erstwählerstimmung imn Twitter erreicht Siedepunkt

- niedrigste Wahlbeteiligung seit Kriegsende? Focus und Zeit

-“Nach Angaben des Bundeswahlleiters gaben bis 14 Uhr 36,1 Prozent aller Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Zum Vergleich: Bei der letzten Bundestagswahl 2005 lag die Wahlbeteiligung bis 14 Uhr bei 41,9 Prozent”

schreibt der Express

- 5 Minuten verbleiben, Kaffee kochen, die Wahlmieze gesichtet, :-)

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#btw 2

I Zahlenwerk und Getwitter, 12:18-12:43 h

Schon im Vorfeld rattert das Zahlenwerk.

-Gmx- präsentiert den Koalitionsrechner, wann käme welche Koalition zu stande, und schonmal Statistika la: wieviele Erstwähler gibt es, Männer-Frauen, Vergleich zur Wahl 2005, auch gmx

-das “leicht überzogene” Ergebnis bei Stefan Raab: TV-Kritik nebst Ergebnisse bei der Süddeutschen

- die financial times bittet zur online-Urne

-  eigene Prognose abgeben, bei prognoser.de

- Ein Wahllokal verteilt falsche Wahlzettel- schon ein Kreuz mit dem Kreuz

- sehr fein: der Online-Wahlatlas des Bundeswahlleiters, zoom Dir die Ergebnisse in den einzelnen Stimmbezirken

- ob das sein kann, was Google da macht?

- Tweeds flauen ab, seit 12.Uhr, sagt Twicker,  “nur” 521 neue Tweeds–1.btw, 2.piraten, Piraten rutschen auf Platz 5.?

II Fazit 2

Twitterer animieren Twitterer zum Wählen,  Piraten nutzen definitiv das Medium besser als andere Parteien! Wird das der Wahlkampf der Zukunft?Oder nur trendy?

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