Und hier nun der Desk von wordfisher, Versuch 1 mit noch auszufeilender Grafik.
Selbstreflexiv angedacht als “diskursiver-funktional-medialer Kulturtechnik-Organon”, der in Realitas nicht so “eckig und kantig” ist, und an dem der Mensch mit allen Höhen und Tiefen dennoch Mensch ist, und sich auch mal aus dem Diskurs ausklingt, dem er sonst zu sehr anheimfällt.
Zum Thema “(W)Organize your desk” sei MJ, gotthabihnselig, frei zitiert:
“Heal the world desk, make it a better place…”- träumen wir davon nicht alle?
P.S.Kulturhund Oscar, treuer Begleiter kreativer Gedanken und guter
Zuhörer bei Referatsvorbereitungen kommt ab und an spontan vorbei,
legt sich ins Körbchen, oder erhofft sich ein Leckerchen oder den
Aufbruch zum "Gassi-Gehen" durch das Knabbern an den Zehen.
Stadtbibliotheken im multimedialen Zeitalter habe es gewiss schwer mit den Neukunden. Das Medium “Buch” aus der Institution “Bücherei” zu bewerben, ist ein schweres Unterfangen. Bücherbus und Bücherwurm als Zugpferde der Werbevokabel haben gewiss ausgedient.
Die Deutsche Bundesbahn bekennt Farbe: Ja zur Videoüberwachung.
Wegen der Sauberkeit, der Ordnung und der Ruhe. Das Überwacht-Werden ist entweder kostenlos, im Aufpreis inbegriffen, oder garnicht-weil eh schon vandalisiert. Das ganze zensurfrei. wer samelt eigentlich solche Filme, gibts dafür Archive?
Drei Beispiele für den “Willen zur Wahrheit “, und ein moralischer Fingerzeig.
a) kostenlos: der Bahnhofsinnenraum.
b) im Aufpreis inbegriffen-höhere Auflösung und bessere Qualität des Films?: ICE-Toilette
c) garnicht- weil, ist ja nur Bummelzug, und eh schon kaputt
Ik kan nergens heen
Maar in het zuiden wacht een vrouw nog steeds op mij alleen
Ze heeft flessen vol tequila en flessen vol gin
En dan neem ik mijn gitaar mee en mijn gouden ring
Er zijn vleigtuigstoelen, miljoenen bijbedoelingen en bovendien
Zijn er limousines, en er zijn leugens over sterren die we toch niet zien.
Misschien, neem ik Spanje als besluit
En laat mijn schepen achter
Ik ga er stiekem tussenuit
Een vluchtweg naar een nieuw begin
Well, Hop on my choo-choo
I’ll be your engine driver in a bunny suit
If you dress me up in pink and white
We may just be a little fuzzy ’bout it later tonight
She’s my angel
She’s just a little better than the one that used to be with me
Cause she liked to scream at me
Man, it’s a miracle that she’s not living up in a tree
I may, Take a holiday to Spain,
And leave my wings behind me
Drive this girl insane
Fly away to someone new
Everybody’s gone,
They left the television screaming that the radio’s on
M’n schoenen zijn gejat,
Maar ik hoef niet meer naar buiten want er is nog wel wat
Well happy new year’s baby
We could probably fix it is we clean it up all day
Or we could simply pack our bags
En gaan meteen naar Barcelona want we moeten hier weg.
Misschien, Neem ik Spanje als besluit
(Making the best of all that’s left to me)
En laat mijn schepen achter
(All of the lines she said)
Ik ga er stiekem tussenuit
(Just seem to break me in two)
Een vluchtweg naar een nieuw begin
Ik neem Spanje als besluit
(Most of the time rewinding the lines)
En laat mijn schepen achter
(I’m taking a day to get out of the way)
Ik ga er stiekem tussenuit
kurzerhand und brandaktuell eine kleine Umfrage zum Paralell-Event im TV.
Wer wird s denn nun?
Update, 23:00 h
So Sara ists geworden, die Meinung der Teilnehmer dieser Umfrage zeigte auch deutlich: 69% für Sara. Erstaunlich, dass es auf Twitter in Stosszeiten bis zu 100 Tweets/min gab, wow.. ! Und sehr erstaunlich, wie schnell doch die BILD reagiert.
Freunde der Twitterei und
gleichzeitige DSDS – Seher,
angesichts der heutigen Double -Live Veranstaltung, Twittern und DSdS gucken, würde ich gerne eine kleine Umfrage in den virtuellen Raum werfen, und Euch zu derselben recht herzlich einladen.
Evtl. würde ich für eine zu erstellende Reportage innerhalb meines Studienganges Kulturwissenschaft einzelne Interviews zum Thema führen wollen. Wer an diesen mitmachen mag, melde sich bitte bei #wordfisher@ twitter.com, Danke vorab.
Update, 10.05/ Ergebnisse:
80 Twitterer und Twitterinnen folgten dem Tweed auf diese Umfrage, 30 nahmen daran Teil.
Die Fragen 1 und zwei wurden nicht oft beantwortet, zentrale Frage und Meinungsäusserung blieb “die Frage des Abends, “Wer wird es denn nun?”.
Dabei weichen die Antworten von dem tatsächlichen Ergebnis schon relativ ab, Daniel hatte mit 15:10 Stimmen klaren Sieger- Status.
Das wundert nicht, die Umfrage ging auch erst während der Sendung online. Dieses war auch durchaus so geplant, sollte doch probeweise untersucht werden, wieviele User /Fernsehzuschauer an diesem TV-Abend live fernsehen und dabei “live twittern”.
Zu dem Thema “Twittern”/”Live Twittern” war dies nun die erste Befragung, studienhalber werde ich aber neue Befragubgebn erarbeiten und würde michdann wieder übereine rege Tweilnahme freuen.
Über Reaktionen , Kommentare, und Anmeldungen zu einem privaten Email- oder Twitter- Interview zum Thema “Nutzung von Twitter” würde ich mich sehr freuen: wordfisher-at gmx-dot-net
–eine Bildergalerie für ein Referat am Institut der
I historischer Abriss
Reformation
1517 Luther´s 95 Thesen
Zusammenhang Buchdruck und Reformation
1525 Bauernkrieg:
Der Aviso 1609
1648 Flugblatt zum Westfälischen Frieden
II Techniken
Der Papierer
Ich brauch Hadern zu meiner Mül
Dran treibt mirs Rad deß wassers viel /
Daß mir die zschnitn Hadern nelt /
Das zeug wirt in wasser einquelt /
Drauß mach ich Pogn / auff den filtz bring /
Durch preß das wasser darauß zwing.
Denn henck ichs auff / laß drucken wern /
Schneweiß vnd glatt / so hat mans gern.
Papiermühle/ Arbeitsraum
Arbeitsraum
Papiermühlen in Europa
Papierherstellung
Buchdruck
Joachim Gensfleisch
Der Buchdrücker
Ich bin geschicket mit der preß
So ich aufftrag den Firniß reß /
So bald mein dienr den bengel zuckt /
So ist ein bogn papyrs gedruckt.
5
Da durch kombt manche Kunst an tag /
Die man leichtlich bekommen mag.
Vor zeiten hat man die bücher gschribn /
Zu Meintz die Kunst ward erstlich triebn.
Druckerpresse
Der Schriftgiesser
Ich geuß die Schrifft zu der Druckrey
Gemacht auß Wißmat / Zin vnd Bley /
Die kan ich auch gerecht justiern /
Die Buchstaben zusammn ordniern
Lateinisch vnd Teutscher Geschrifft
Was auch die Griechisch Sprach antrifft
Mit Versalen / Puncten vnd Zügn
Daß sie zu der Truckrey sich fügen.
In einem Kinderhort. Erziehungsdiskurse an der Wand für Menschen zwischen fünf bis neun Jahren, in Weiss, Farbe der Unschuld. Unschuldige Ordnung für Unschuldige- damit man sie nicht vergisst- auch wenn man die Wörter noch garnicht oder mehr schlecht als recht lesen kann.
“Hilfe”, sagt ein Kind.
"...und die Institution antwortet:
»Du brauchst vor dem Anfangen keine Angst zu haben; wir alle sind da,
um dir zu zeigen, daß der Diskurs in der Ordnung der Gesetze steht"
..wir alle sind da, um dir zu zeigen,daß man seit jeher über
seinem Auftreten wacht; daß ihm ein Platz bereitet ist, der
ihn ehrt, aber entwaffnet; und daß seine Macht, falls er welche
hat, von uns und nur von uns stammt.«
Aber vielleicht sind diese Institution
und dieses Begehren nur zwei entgegengesetzte Antworten auf
ein und dieselbe Unruhe:Unruhe angesichts dessen, was der Diskurs in seiner materiellen
Wirklichkeitals gesprochenes oder geschriebenes Ding ist;
Unruhe angesichts jener vergänglichen Existenz, die zweifellos
dem Verschwinden geweiht ist, aber nach einer Zeitlichkeit, die
nicht die unsere ist;
Unruhe, die unter jener alltäglichen und unscheinbaren Tätigkeit
nicht genau vorstellbarer Mächte und Gefahren zu verspüren ist;
verdächtige Unruhe von Kämpfen, Siegen, Verletzungen,
Überwältigungen und Knechtschaften in so vielen Wörtern, deren
Rauheiten sich seit langem abgeschliffen haben.
Aber was ist denn so gefährlich an der Tatsache,daß die Leute
sprechen und daß ihre Diskurse endlos weiterwuchern?
Wo liegt die Gefahr?"
In der...Umkehrung?
Ein Stockwerk höher. Ein übrig gebliebener, erschöpft und verwirrt wirkender Plüschhase, hinter Gittern.
Winnenden und der Amoklauf, ein neues Kapitel deutscher Schulgeschichte ist gewiss geschrieben. Gräuslich, schlimm das menschliche Schicksal, das blosse Vorstellen von Trauer der Angehörigen und Freunde der Opfer. Erschrecktes Grübeln und Unbehagen: “Was wäre gewesen wenn Du da jetzt gewesen wärst…”
Gräuslich und schlimm auch der Umgang mit den Diskursen der Politiker: “Wer ist Schuld?”, die plötzlich wieder aus dem Hut gezaubert werden, und widergekäut werden. Es gab sie nämlich schonmal, die Frage nach dem “Warum passiert so was?”- Nur seit damals hat sich nichts geändert.